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Nachhaltigkeit: Blick in Richtung Zukunft

  • Von Domino
  • Februar 13, 2019
  • Life-Sciences
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Nachhaltigkeit: Blick in Richtung Zukunft

Von Stefan Stadler, Teamleiter der Laser Academy von Domino in Hamburg

Die Domino Spezialisten erforschen gemäß einer wissenschaftlichen Herangehensweise innovative neue Verpackungsmaterialien, die ohne Einwegkunststoffe auskommen, somit künftige Gesetze der Europäischen Union einhalten, und helfen, Ihre Codier- und Markiersysteme zukunftssicher zu machen.

Als Teamleiter der Domino Laser Academy in Hamburg leite ich derzeit eine Reihe von investigativen Initiativen im Bereich alternative Verpackungslösungen. Die uns übertragene Arbeit zeigt im Wesentlichen, dass sich immer mehr Kunden die Frage stellen: „Wie können wir unsere Nachhaltigkeit verbessern und die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, ohne unsere bestehenden Codieranlagen austauschen zu müssen?“

Eine Alternative zu Kunststoff, die wir derzeit in unseren Forschungslaboren näher unter die Lupe nehmen, sind vollständig biologisch abbaubare Getränkestrohhalme aus Stärke, denn ihre Hersteller möchten wissen, ob sie sich genau wie Strohhalme aus Kunststoff codieren lassen.

Unternehmen machen sich bereits Gedanken, ob Materialien auf Erdölbasis und mehrschichtige Kunststofffolien für Lebensmittelverpackungen weiter akzeptabel sind, während sie zaghaft die Möglichkeiten von biobasierenden und wiederverwertbaren Alternativen erforschen. Das bedeutet, dass im Laserlabor von Domino regelmäßig neue organische Materialien eintreffen.

Es kann gut sein, dass Stärke – genau wie viele andere Materialien auf Pflanzenbasis – für den Kunden eine brauchbare und umweltfreundlichere Lösung darstellt. Zuvor muss jedoch überprüft werden, ob sich diese Alternativen codieren lassen und wie sie auf Variablen in ihrer Umgebung reagieren. Mit der Analyse genau dieser Faktoren ist unser Team beschäftigt.

Hier bei Domino schätzen wir, dass bis 2025 alle großen Lebensmittelunternehmen wiederverwertbare Verpackungsmaterialien verwenden werden.  Im Oktober 2018 sprachen sich EU-Beamte für eine Verordnung aus, die ab 2021 die Verwendung von Einwegkunststoffen verbieten soll, darunter Besteck, Becher und Teller, Wattestäbchen, Strohhalme, Rührstäbe und Stiele für Ballons. Große Hersteller zeigen ihr Umweltengagement bereits, indem sie alternative Verpackungsarten erforschen. Das nächste Ziel besteht darin, alle Verpackungen biologisch abbaubar zu machen.

Wir beleuchten die Frage: Welche Auswirkung haben Laser auf neue Materialien?

Im Rahmen eines zweistufigen Prozesses untersuchen Spezialisten der Domino Laser Academy mithilfe von Spezialausrüstung, wie Substrate mit Licht interagieren. In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieses ersten Prozesses wird eine geeignete Lasereinstellung gewählt und getestet.

Nach dem Lasern beurteilen wir die Codequalität und bewerten unter Verwendung einer Reihe wissenschaftlicher Technologien, wie das Material dem Prozess standgehalten hat. Wir prüfen die Markierung mit Barcode-Systemen, Kameravalidierung und einem leistungsstarken 3D-Mikroskop. Das Objektiv des 3D-Mikroskops ist ausreichend leistungsstark für Bilder, die die Auswirkung des Lasers auf das Substrat zeigen.

Diese Bilder werden anschließend dem Kunden zur Verfügung gestellt. Zusätzlich erhält er einen vollständigen Analysebericht, eine Prüfung der Materialzusammensetzung und Diagramme, die die Beschädigung des Materials durch Laser darstellen.

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Der Schutz von Domino vor Materialveränderungen

Da bei den Verpackungslieferanten die Codierfähigkeit und Bedruckbarkeit nicht Bestandteil der Materialspezifikation sind, kommt es in einigen Fällen zu einer geringfügigen Veränderung der Materialzusammensetzung. Das kann an der Nichtverfügbarkeit eines Stoffs oder ganz einfach an einer Einsparungsmaßnahme liegen. Die Folgewirkung zeigt sich in der Codierung, und es kann sogar zu Ausfallzeiten kommen. Mit Domino als Partner können Sie sich gewiss sein, dass unsere Spezialisten die ursächlichen Zusammenhänge schnell erkennen. 

Domino kann mehr als nur kennzeichnen. Das Unternehmen verfügt über die richtigen Mitarbeiter und Technologien, um komplette Codier- und Markierlösungen anbieten zu können.

Während unsere Konkurrenz empirische Methoden für Substrate anbietet, verfügt Domino über die notwendigen Kenntnisse und Kapazitäten, warum auf bestimmte Substrate klarere und hochwertigere Codes gedruckt werden können. Daher können wir reale Informationen zum Material bereitstellen.

Domino wirkt dank seiner bestehenden Beziehungen zu Verpackungsherstellern maßgeblich an der Veränderung der Entwicklungen im Bereich Verpackungsarten mit. Drei Musterlabore – in Hamburg, in den USA und in Shanghai – bündeln ihre Kompetenzen bei der Analyse von Substraten und der Auswirkungen der Laserenergie auf diese, und nehmen so eine weltweit führende Position ein.

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